WinRAR - Was neu ist in dieser Version Version 7.20 Beta 2 1. Wenn beim Umbenennen einer Datei außerhalb eines Archiv eine Datei mit dem neuen Namen bereits existiert, wird nun anstelle einer Fehlermeldung der Dialog zum Überschreiben von Dateien angezeigt, mit dem man aufgefordert wird, zu entscheiden, ob die existierende Datei überschrieben werden soll oder nicht. 2. Behobene Fehler: a) In der Beta 1 konnte es passieren, dass in .7z-Archiven falsche Werte für die gepackte Größe von Verzeichnissen angezeigt wurden. Version 7.20 Beta 1 1. Die Geschwindigkeit beim Löschen von Dateien in soliden RAR-Archiven wurde verbessert: a) Wenn es nach dem Löschen von Dateien keine weiteren Dateien mit der Größe Null gibt, erfolgt keine erneute Komprimierung des Archivs. b) Der Teil des Archivs vor den gelöschten Dateien wird so wie er ist kopiert, ohne erneut gepackt zu werden. Bei Bedarf wird dieser Teil des Archivs zwar in den Speicher kopiert, aber nicht erneut komprimiert. c) Bei der Verarbeitung von teilweise soliden Archiven werden nur solide Blöcke berücksichtigt, die gelöschte Dateien enthalten. Nicht betroffene solide Blöcke werden so wie sie sind kopiert. 2. Option "Archivnamen aus folgender Maske erzeugen" beim Archivieren und -ag Schalter in der Befehlszeile: a) Das neue Formatzeichen 'K' legt den aktuellen Wochentagnamen als Zeichenkette fest. b) Das neue Formatzeichen 'O' legt den aktuellen Monatsnamen als Zeichenkette unabhängig von der Zeichenanzahl fest. Im Gegensatz zur Maske "MMM" ist es möglich, Namen mit weniger oder mehr als drei Zeichen zu verwenden, wie z. B. "-agOO". c) Alle angegebenen Formatzeichen, die über die verfügbare Feldbreite hinausgehen, werden nun ignoriert, anstatt an den Archivnamen angehängt zu werden. So ist es möglich, vollständige Monats- oder Wochentagsnamen zu verwenden, indem Formatzeichen in einer Anzahl angegeben werden, die gleich oder größer als die Länge des längsten Namens sind, wie z. B. "-agKKKKKKKKKK" für Wochentagsnamen. 3. Schalter -s in der Befehlszeile: a) Beim Schalter -s kann ein optionaler Parameter angegeben werden, dem ein Gleichheitszeichen '=' vorangestellt ist. Die Schalter -s, -se, -sv, -sv-, -s- werden durch -s=f, -s=e, -s=v, -s=d, -s=- ersetzt. Die bisherigen Versionen dieser Schalter werden in der aktuellen Version weiterhin unterstützt, können in Zukunft jedoch entfernt werden. Es ist erlaubt, mehrere Modifier im selben Schalter zu kombinieren, wie zum Beispiel "-s=e100f". b) Der neue Schalter -s=r setzt die solide Statistik vor dem Hinzufügen von neuen Dateien zu einem existierenden Archiv zurück. 4. Beim Schalter -tk kann ein optionaler Datum-Parameter im Format YYYYMMDDHHMMSS angegeben werden. Wird der Schalter bei einer Archivänderung ohne Parameter verwendet, wird die ursprüngliche Archivzeit beibehalten. Wird der optionale Datum-Parameter angegeben, wird die Zeit der letzten Änderung des Archivs auf das angegebene Datum und Zeit gesetzt. Es ist möglich, Trennzeichen wie '-' oder ':' in die Datums- zeichenkette einzufügen und nachfolgende Felder wegzugelassen. So ist zum Beispiel der Schalter "-tk2025-06-01" korrekt. 5. "Angegebene Zeit" wurde zu der Optionsgruppe "Archivzeit setzen auf" auf der Seite "Zeit" im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen" hinzugefügt. Damit kann die Zeit der letzten Änderung von neu erstellten oder geänderten Archiven auf die durch den Anwender manuell eingegebene Zeit gesetzt werden. 6. Das Ausgabeformat "UTF-8" und die Option "Byte Order Mark" wurden zum Befehl "Bericht erstellen" hinzugefügt. 7. Die Option "Cloud-Dateien" wurde zur Optionsgruppe "Erkennung von SFX-Archiven aktiv für" im Dialog "Kontextmenüeinträge" unter "Einstellungen/Integration/Kontextmenü konfigurieren..." hinzugefügt. Ist diese Option deaktiviert, wird die Windows-Explorer- Erweiterung von WinRAR bei einem Rechtsklick auf eine nicht lokal vorliegende ausführbare Cloud-Datei nicht versuchen zu erkennen, ob die Datei ein selbstentpackendes Archiv ist. Da für diese Erkennung das Lesen von Daten aus der Cloud erforderlich ist, kann diese Erkennung bei solchen Dateien sehr langsam sein. Diese Option ist abhängig von Dateiattributen, die von einem Cloud-Speicheranbieter zurückgegeben werden, und kann ignoriert werden, wenn das erforderliche Attribut von einem Cloud-Dienst nicht unterstützt wird. 8. Die Schaltfläche "In Zwischenablage kopieren" am unteren Rand des Dialogs "Suchergebnisse" kopiert die Ergebnisse des Befehls "Dateien suchen" in die Zwischenablage. 9. Das Öffnen eines großen Archivs mit sehr vielen Dateien und Ordnern in der WinRAR-Dateiliste benötigt deutlich weniger Zeit als in vorherigen Versionen. Bemerkbar macht sich das vor allem bei ZIP-Archiven mit mehreren Millionen von Dateien. 10. Die Geschwindigkeit beim Entpacken von TAR- und TAR-basierten Archiven, wie zum Beispiel .tar.gz or tar.xz, wurde verbessert. Bemerkbar macht sich das besonders bei Festplatten mit langsamerer Zugriffszeit und bei großen Archiven, die sehr viele Dateien enthalten. 11. SFX-Module setzen die Umgebungsvariable sfxnamenoext, die den Namen des SFX-Archivs ohne den Pfad und die Erweiterung enthält. Damit kann der Archivname an einen benutzerdefinierten Pfad angehängt werden, wie zum Beispiel: Path=c:\Util\%sfxnamenoext% 12. Im Schalter -oi[0-4][:] kann am Ende des Parameters "minGröße", der die minimale Dateigröße angibt, ein optionaler Buchstabe angegeben werden, der die Einheit angibt. "-oi:1m" entspricht daher "-oi:1048576". 13. Der Schalter -x für den Ausschluss von Dateien und Verzeichnissen von der Verarbeitung können die Pfadangaben sowohl mit Windows- als auch mit Unix-Pfadtrennzeichen angegeben werden. "-xVerzeichnis\Datei" und "-xVerzeichnis/Datei" machen also dasselbe. Bisher schloss nur "-xVerzeichnis\Datei" die Datei von der Verarbeitung aus. 14. Behobene Fehler: a) Das Feld "Dateien ausschließen" im Karteireiter "Dateien" im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen" wurde für alle außer den ersten ZIP-Archiven ignoriert, wenn die Option "Jede Datei in eigenes Archiv packen" aktiviert war. b) Bei der Verarbeitung des Befehls "Archive konvertieren" stand die Option "Für alle Archive verwenden" im Dialog zur Passworteingabe nur bei verschlüsselten Archiven mit verschlüsselten Dateinamen zur Verfügung. Beim Konvertieren von Archiven ohne verschlüsselte Dateinamen konnte die Option nicht aktiviert werden. Version 7.13 1. Eine weitere Sicherheitslücke beim Durchlaufen von Verzeichnissen wurde behoben. Sie ist eine andere Sicherheitslücke beim Durchlaufen von Verzeichnissen als in WinRAR 7.12. Beim Entpacken einer Datei konnten vorherige Versionen von WinRAR, Windows-Versionen von RAR, UnRAR, des portablen UnRAR-Quellcodes und UnRAR.dll dazu gebracht werden, ein Pfad in einem speziell erstellten Archiv anstelle des vom Benutzer angegebenen Pfads zu verwenden. Die Unix-Versionen von RAR, UnRAR, des portablen UnRAR-Quellcodes und der UnRAR-Bibliothek, sowie RAR für Android, sind durch diese Sicherheitslücke nicht betroffen. Wir danken Anton Cherepanov, Peter Kosinar und Peter Strycek von ESET, dass sie uns dieses Sicherheitsproblem mitgeteilt haben. 2. Behobene Fehler: a) In WinRAR 7.12 wurden die Einstellungen beim Befehl "Einstellungen aus Datei importieren" nicht wiederhergestellt, wenn die zu importierenden Einstellungen von einer WinRAR-Version älter als 7.12 gespeichert wurden. b) WinRAR 7.12 setzte die Größe der Wiederherstellungsdaten in einem Komprimierungsprofil auf einen höheren Wert als angegeben, wenn das Komprimierungsprofil mit WinRAR 5.21 oder älter erstellt wurde. Version 7.12 1. Beim Entpacken einer Datei konnten vorherige Versionen von WinRAR, Windows-Versionen von RAR, UnRAR, des portablen UnRAR-Quellcodes und UnRAR.dll dazu gebracht werden, ein Pfad in einem speziell erstellten Archiv anstelle des vom Benutzer angegebenen Pfads zu verwenden. Die Unix-Versionen von RAR, UnRAR, des portablen UnRAR-Quellcodes und der UnRAR-Bibliothek, sowie RAR für Android, sind durch diese Sicherheitslücke nicht betroffen. Wir danken whs3-detonator in Zusammenarbeit mit der Trend Micro Zero Day Initiative, dass er uns dieses Sicherheitsproblem mitgeteilt hat. 2. Bisher wurden beim Befehl "Bericht erstellen" die archivierten Dateinamen unverändert in den HTML-Bericht übernommen. Dadurch war es möglich, potenziell unsichere HTML-Tags in den Bericht einzufügen. Um solche Einfügungen zu verhindern, ersetzt die aktuelle Version die Zeichen < und > in Dateinamen für den HTML-Bericht durch die Zeichenfolgen < und >. Wir danken Marcin Bobryk (github.com/MarcinB44), dass er uns auf dieses Sicherheitsproblem aufmerksam gemacht hat. 3. Werden beim Archivieren die Optionen "Teste archivierte Dateien" und "Wiederherstellungs-Volumen" zusammen verwendet, werden nun auch die Wiederherstellungsvolumen getestet. Vorherige Versionen testeten ein Archiv bereits vor der Erstellung der Wiederherstellungs-Volumen, was dazu führte, dass diese nie getestet wurden. 4. Wird ein RAR-Archiv mit Unix-Dateidaten unter Windows geändert, bleiben nun die im Archiv gespeicherten auf Nanosekunden genauen Dateizeiten erhalten. In vorherigen Versionen wurden die Zeiten auf die unter Windows übliche Genauigkeit von 100 Nanosekunden konvertiert. Version 7.11 1. Wird der Befehl "Zu Archiv hinzufügen..." im Explorer-Kontextmenü auf mehrere Archive im Wurzelverzeichnis eines Laufwerks angewandt, beispielsweise auf die Archive d:\arc1.rar und d:\arc2.rar, so schlägt WinRAR als Standardnamen für das neue Archiv nun arc1_rar.rar vor. Vorherige Versionen schlugen arc1.rar vor, was dazu führte, dass eines der ausgewählten Archive erneuert wurde, anstatt ein neues Archiv zu erstellen. 2. Behobene Fehler: a) Unter WinRAR 7.10 schlug die Erneuerung eines soliden Archivs fehl, wenn darin ein Verzeichniseintrag vor einem Dateieintrag gespeichert ist. WinRAR gab eine Prüfsummenfehlermeldung aus und brach die Erneuerung des Archivs ab. Die Fehlerbehebung in dieser Version führt dazu, dass die ursprüngliche Position der Verzeichniseinträge bei der Erneuerung beibehalten und nicht mehr wie bei WinRAR 7.10 an das Ende des Archivs verschoben wird. b) Beim Entpacken einer Datei aus einem CAB-Archiv über eine existierende Datei wurden die Daten existierender Dateien überschrieben und nicht abgeschnitten. War eine existierende Datei größer als die entpackte Datei, waren die Daten der existierenden Datei am Ende der entpackten Datei noch vorhanden. c) Wurde das im Dialog "Erweiterte SFX-Optionen" ausgewählte SFX-Modul in einem Komprimierungsprofil gespeichert, wurde es so wie eingestellt verwendet, auch wenn das Archivformat nach der Auswahl des Komprimierungsprofils geändert wurde. Dies konnte dazu führen, dass das SFX-Modul nicht zu dem geänderten Archivformat passte. d) Die Auswahl eines Wertes in Bytes aus der Dropdown-Liste des Feldes "Volumengröße" im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen: Allgemein" setzte die Einheit nicht automatisch auf Bytes (B). e) Wurde der SFX-Befehl "TextDone" zusammen mit den SFX-Befehlen "Silent" und "TempMode" verwendet, konnte es passieren, dass die benutzerdefinierte Meldung nach dem erfolgreichen Entpacken hinter anderen geöffneten Fenstern angezeigt wurde. f) Zeigte ein symbolischer Link auf eine ausführbare Datei und wurde der symbolische Link aus der WinRAR-Oberfläche heraus gestartet, wurde die "Mark of the Web"-Markierung der ausführbaren Datei ignoriert. Wir danken Shimamine Taihei von der Firma Mitsui Bussan Secure Directions, der uns dieses Problem gemeldet hat. Version 7.10 1. Der Dialog "Einstellungen - Oberfläche" wurde in die zwei Dialoge "Einstellungen - Oberfläche" und "Einstellungen - System" aufgeteilt. Im Dialog "Einstellungen" werden nun für die Navigation vertikale statt horizontale Karteireiter verwendet. 2. WinRAR verwendet nun den dunklen Oberflächenmodus, wenn bei "Farbmodus" im Dialog "Einstellungen - Oberfläche" die Option "Dunkel" eingestellt ist. Mit dieser Option kann der helle oder dunkle Modus immer angeschaltet, ausgeschaltet oder der in Windows eingestellte Farbmodus verwendet werden. 3. Mit der Option "Große Speicherseiten" im Dialog "Einstellungen - System" oder dem Schalter -mlp schaltet man die Verwendung von 2 MB großen Speicherseiten statt der standardmäßig 4 kB großen Speicherseiten an, wenn große Speicherbereiche in den Komprimierungs- und Entpackroutinen für das RAR-Archivformat vom Betriebssystem angefordert werden. Das kann die Geschwindigkeit beim Archivieren und in einigen Fällen auch beim Entpacken verbessern. Typischerweise ist die Steigerung der Performance bei größeren Komprimierungs- wörterbüchern und langsameren Komprimierungsmethoden am höchsten. Diese Funktion benötigt das Benutzerrecht "Sperren von Seiten im Speicher". Fehlt dieses Benutzerrecht, schlägt WinRAR vor, es dem aktuellen Benutzerkonto zuzuweisen. Damit steht dieses Benutzerrecht auch anderer Software zur Verfügung und kann genutzt werden. Damit das neu zugewiesene Benutzerrecht aktiv wird, ist ein Windows-Neustart erforderlich. 4. Mit der Option "Nur die Zone weitergeben" im Dialog "Einstellungen - Sicherheit" kann festgelegt werden, ob bei der Weitergabe der "Mark of the Web"-Markierung nur der Wert der Sicherheitszone kopiert wird oder alle Felder kopiert werden. Auch wenn die zusätzlich Felder, wie beispielsweise die URL und die IP, von der die Datei heruntergeladen wurde (Felder "ReferrerUrl" und "HostUrl"), möglicherweise nützlich sein können, um die Quelle einer Datei zu identifizieren, können sie ein Risiko für den Datenschutz darstellen, wenn eine Datei an andere Personen weitergegeben wird. 5. Mit dem Schalter -om[-|1][=Liste] kann die Weitergabe der "Mark of the Web"-Markierung im Befehlszeilenmodus von WinRAR und der RAR-Konsolenversion konfiguriert werden. 6. Windows Vista und 32-Bit-Windows-Versionen werden nicht mehr unterstützt. WinRAR benötigt Windows 7 x64 oder neuer. Im Gegensatz zu WinRAR werden die 32-Bit-SFX-Module weiterhin als Teil des 64-Bit-Installationspakets zur Verfügung gestellt. 7. Im Dialog "Erweiterte Komprimierungsparameter" stehen nun auch für die Parameter "Deltakomprimierung" und "Programmcode- Komprimierung" die Optionen "Automatisch", "Immer an" und "Ausschalten" zur Verfügung. Um die Komprimierungsgeschwindigkeit zu verbessern, werden bei "Automatisch" die Optionen je nach gewählter Komprimierungs- methode automatisch angeschaltet. Bei den Komprimierungs- methoden "Schnellste" und "Schnell" werden sie beispielsweise automatisch ausgeschaltet. "Immer an" schaltet sie für alle Komprimierungsparameter an. 8. Der Name der Umgebungsvariablen zur Speicherung von Standardschaltern für RAR wurde von "RAR" in "RARINISWITCHES" geändert. In Batch-Skripten wird meist die Umgebungsvariable "RAR" verwendet, um den Pfad der RAR-Programmdatei zu speichern. Das führte vor der Umbenennung häufig zu einem Namenskonflikt. 9. Mit den Optionen "Titel der Fertigstellungsmeldung" und "Text der Fertigstellungsmeldung" im Dialog "SFX-Optionen: Text" des Dialogs "Erweiterte SFX-Optionen" kann eine benutzerdefinierte Meldung festgelegt werden, die nach erfolgreichem Abschluss des Entpackvorgangs des SFX-Archivs angezeigt wird. Diese Meldung kann auch mit dem Skriptbefehl "TextDone" hinzugefügt werden. Die Optionen für das SFX-Logo und -Icon wurden auf den neuen Dialog "SFX-Optionen: Logo und Icon" des Dialogs "Erweiterte SFX-Optionen" verschoben. Im Dialog "Erweiterte SFX-Optionen" werden nun für die Navigation vertikale statt horizontale Karteireiter verwendet. 10. Windows-11-Kontextmenü: a) Im neuen Kontextmenü befinden sich die Komprimierungsprofile nun über den Befehlen zum Entpacken, also so wie im alten Kontextmenü. b) Es werden nun Trennlinien zwischen den Befehlen zum Öffnen, Entpacken und Archivieren eingefügt. 11. Soll eine Datei mit gesetztem NTFS-Attribut "Komprimiert" entpackt werden, wird dieses Attribut zu Beginn des Entpackvorgangs der Datei zugewiesen. Im Vergleich zur Zuweisung nach dem Schreiben der entpackten Dateidaten verkürzt das normalerweise die Zeit, die für das Entpacken benötigt wird. 12. Werden Dateien zu einem existierenden RAR-Archiv hinzugefügt, werden die bereits in dem Archiv gespeicherten Verzeichnisse an eine Position nach den neu hinzugefügten Dateien verschoben. Dadurch werden beim Entpacken die Zeiten der Verzeichnisse erst nach dem Entpacken aller Dateien gesetzt und werden nicht geändert, wenn Dateien in diesen Verzeichnissen erstellt werden. 13. Beim Befehl "rar ch -tl" wird keine temporäre Datei mehr erstellt, wenn bei der Anwendung weiterer Schalter oder Archivparameter das Archiv nicht geändert werden wird. Die Zeit der letzten Änderung der neusten archivierten Datei wird direkt in die ursprünglichen Archivdatei geschrieben, ohne die Archivdaten zu kopieren. Dadurch wird die Schreib- und Verarbeitungszeit auf dem Datenträger verringert. 14. Wird ein Archiv bei einem der Serviceblöcke mit Wiederherstellungsdaten oder Informationen für schnelles Öffnen abgeschnitten, wird nach der Standardmeldung "Unerwartetes Archivende." eine zusätzliche Meldung mit dem Typ des abgeschnittenen Blocks angezeigt. 15. Der RAR-Komprimierungsalgorithmus kann nun mehrere Windows- Prozessorgruppen verwenden, um bis zu den maximal unterstützten 64 logische Prozessoren zu nutzen. Die RAR-Komprimierungs- geschwindigkeit kann dadurch auf Systemen mit mehr als 64 logische Prozessoren verbessert werden, wenn die Anzahl der logischen Prozessoren 64 übersteigt, aber kein Vielfaches von 64 ist. Bisher war die maximale Anzahl der genutzten logischen Prozessoren auf die Größe einer Prozessorgruppe begrenzt, wie zum Beispiel 36 bei vorhandenen 72 logische Prozessoren. 16. Zusätzlich zur Größe wird beim Befehl "Informationen anzeigen" für die Wiederherstellungsdaten auch die Größe in Prozent relativ zur Archivgröße angezeigt. Bei RAR 5.0-Archiven ist diese Prozentzahl genau der Wert, der bei der Erstellung der Wiederherstellungsdaten angegeben wurde. Bei älteren RAR-Formaten ist diese Prozentzahl ein ungefährer Wert, der aus den verfügbaren Daten berechnet wird. 17. Wenn ein verschachteltes Archiv aus einem anderen in WinRAR geöffneten Archiv heraus geöffnet wird, werden die Daten der "Mark of the Web"-Markierung nun dem entpackten verschachtelten Archiv zugewiesen, es sei denn, bei der Option "Mark of the Web beim Entpacken weitergeben" im WinRAR-Dialog "Einstellungen - Sicherheit" ist "Niemals" ausgewählt. Bisher wurde die "Mark of the Web"-Markierung nur weitergegeben, wenn bei dieser Option "An alle Dateien" oder "An benutzerdefinierte Dateitypen" ausgewählt war und die Liste der benutzerdefinierten Dateimasken die Archiv-Erweiterung enthielt. Nun enthält die Liste der Dateimasken auch bei den Optionen "An Officedateien" und "An ausführbare Dateien und Officedateien" die gängigen, von WinRAR unterstützten Archiv-Dateinamen- Erweiterungen. Die Zuweisung der "Mark of the Web"-Markierung zu verschachtelten Archiven ermöglicht es, sie an Dateien weiterzugeben, die aus solchen Archiven entpackt werden. Das war in vorherigen Versionen nicht standardmäßig der Fall. Wir danken Qize Wang (ADLab der Firma VenusTech), der uns auf dieses Problem aufmerksam gemacht hat. 18. Behobene Fehler: a) Wurden neue Dateien zu einem bereits existierenden RAR-Archiv mit soliden Dateigruppen hinzugefügt, das mit dem Schalter -se oder -s erstellt wurde, konnte es passieren, dass diese Dateien beschädigt wurden. Dieser Fehler trat jedoch nicht bei normalen soliden Archiven, die mit dem Schalter -s erstellt wurden, und bei nicht soliden Archiven auf. b) Auch wenn die weitreichende Suche beim Schalter -m1, der Komprimierungsmethode "Schnellste", nicht verwendet wird, wurde bei den Schaltern -m1 -mcl+ oder -m1 -mcl mit einem Komprimierungswörterbuch gleich oder größer als 256 MB der für die weitreichende Suche erforderliche Speicher dennoch belegt. c) War beim Entpacken einer Datei aus einem Unterverzeichnis eines Archivs die Option "Überflüssigen Verzeichnisnamen am Ende des Zielverzeichnispfads entfernen" aktiviert und klickte man danach auf ".." in der Dateiliste, zeigte die Dateiliste das Verzeichnis mit der Archivdatei an und nicht das darüberliegende Verzeichnis im Archiv. d) Wurde eine Anwendung aus einem Archiv heraus gestartet und erstellte diese Anwendung mehrere Dateien mit Dateizeiten, die monoton wachsende Datumsangaben aufwiesen, konnte es passieren, dass WinRAR für jede dieser Dateien eine Nachfrage zum Update des Archivs anzeigte, statt eine einzige für alle Dateien anzuzeigen.